Deutsche Blindenfußball-National­mannschaft

Die Mannschaft

Seit 2007 gibt es eine deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft unter dem Dach des Deutschen Behindertensportverbandes DBS.

Nach bescheidenen Anfängen im internationalen Wettbewerb, wo es schon seit den 1990er Jahren regelmäßig Europa- und Weltmeisterschaften und seit 2004 auch die Paralympics gibt, hat die deutsche Nationalmannschaft 2013 international Aufsehen erregt durch einen 4. Platz bei der Europameisterschaft und die erstmalige Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Japan, wo ein 8. Platz erreicht wurde. 2015 wurde das Team bei der Europameisterschaft im englischen Hereford den 6. Platz, ehe 2017 die großartig organisierte EM in Berlin stattfand. Dort verpasste Deutschland im Sechsmeterschiessen die Qualifikation für die WM 2018 in Madrid. 2019 steht nun die EM in Rom vor der Tür. Dort geht es unter dem neuen Bundestrainer Peter Gößmann um die Qualifikation für die Paralympics 2020.

Der Kader der Mannschaft besteht aus 11 blinden Spielern, drei sehenden Torleuten und einem 10-köpfigen Trainer- und Betreuerstab um den Bundestrainer.

Sportliche Erfolge dienen aber auch dazu, Blindenfußball in Deutschland bekannter zu machen.

Blindenfußball hat eine Vorbildfunktion für alle (seh-)behinderten Menschen und trägt zum Gedanken der Inklusion behinderter Menschen in unserer Gesellschaft bei. Seit 2016 besteht eine fruchtbare Kooperation mit der CBM (Christoffel-Blindenmission), bei der unsere Spieler Blindenfußball u.a. in bayrischen Schulen präsentiert haben.

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Die deutsche Mannschaft mit FDBFN-Botschafterin Pauline Bremer nach dem Länderspiel gegen Marokko (23.07.2016)

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Die Spieler, Trainer und Betreuer