Göttingen und Blindenfußball – eine glückliche Verbindung

Die Nationalmannschaft fühlt sich wohl in Südniedersachsen

Göttingen ist jetzt auch offiziell „Lehrgangsstandort der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft“. Bei einer Pressekonferenz am 8.4. anlässlich des ersten Lehrgangs für unser Nationalteam wurde ein entsprechendes Schild übergeben und am Göttinger Jahnstadion installiert. Das Presseecho war hervorragend, u.a. bei NDR-online:

https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Der-Oliver-Bierhoff-des-Blindenfussballs,blindenfussball208.html

Der Lehrgang selbst, von 8.-10. April, war der Auftakt zur Saison 2016, in der die Nationalmannschaft von Mai bis Dezember etliche Länderspiele austragen wird und der Bundestrainer so Gelegenheit bekommt, neue Spieler zu testen. Ziel ist es, wie auf der Pressekonferenz deutlich wurde, bei der Europameisterschaft 2017, die in Berlin stattfindet, erfolgreich zu sein: Laut Bundestrainer Uli Pfisterer: „Wir wollen im eigenen Land Europameister werden.“

Und Göttingen spielt dabei eine wichtige Rolle, denn neben dem Lehrgang im April finden in Juni zwei Länderspiele gegen den Vizeweltmeister Argentinien in Göttingen statt und im Herbst werden dann die Spieler erneut zu einem Lehrgang nach Göttingen eingeladen.

Aber Göttingen und Blindenfußball ist auch auf anderer Ebene erfolgreich: Der FDBFN hat mit der Göttinger Ausnahmefußballerin und Jungnationalspielerin Pauline Bremer (Foto: DFB) eine „Botschafterin“ gewonnen, die kräftig mithelfen wird, Blindenfußball, das Nationalteam und den FDBFN zukünftig noch bekannter zu machen.